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Mietwagen Mallorca

Günstig mobil auf Mallorca – Mietwagenpreise direkt ab Flughafen Palma (PMI) vergleichen und flexibel die Insel entdecken.

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Mietwagen auf Mallorca vergleichen

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Mit dem Mietwagen wird Mallorca erst richtig groß: Statt an einen Ferienort gebunden zu sein, erreichst du versteckte Buchten, Bergdörfer und Naturparks ganz nach Lust und Laune. Auf dieser Seite findest du den Preisvergleich für Mietwagen ab Flughafen Palma (PMI) – und darunter alles, was du vor der Buchung über Versicherung, Selbstbeteiligung, Altersklassen, Zusatzfahrer und Extras wissen solltest.

Warum sich ein Mietwagen auf Mallorca lohnt

Mallorca ist mit rund 3.600 Quadratkilometern die größte der Balearen – und überraschend vielfältig. Zwischen der Inselhauptstadt Palma, den Bergdörfern der Serra de Tramuntana, den Naturstränden im Süden und den verträumten Buchten des Ostens liegen jeweils nur Autostunden. Wer nur auf Bus und Ausflugsanbieter setzt, sieht zwangsläufig weniger und ist an feste Zeiten gebunden.

Mit einem Mietwagen entscheidest du selbst, wann du morgens an einer ruhigen Bucht stehst, bevor die Reisebusse kommen, oder abends einen Aussichtspunkt zum Sonnenuntergang ansteuerst. Gerade Familien, Aktivurlauber und alle, die mehr als nur den Hotelstrand sehen wollen, holen mit einem Leihwagen das Meiste aus ihrer Reise heraus. Die Insel ist dafür ideal: kurze Wege, mautfreie Schnellstraßen und eine gute Beschilderung.

Abholung am Flughafen Palma (PMI): so läuft es ab

Die allermeisten Urlauber holen ihren Mietwagen direkt am Flughafen Palma de Mallorca (PMI) ab – dort ist die Anbieterdichte und damit die Auswahl am größten, was sich oft auch im Preis widerspiegelt. Nach der Gepäckausgabe folgst du der Beschilderung zu den Mietwagenschaltern bzw. zum zentralen Übergabebereich. Halte deinen Voucher, Führerschein, Ausweis und die Kreditkadte des Hauptfahrers bereit.

Tipp: Lege die Abholzeit nicht zu knapp nach der Landung – etwas Puffer für Gepäck und Wartezeit an der Station nimmt den Druck. Bei der Rückgabe gilt das umgekehrt: Plane genug Zeit ein, um zu tanken (Tankstellen liegen nahe der Flughafenausfahrt) und den Wagen in Ruhe übergeben zu lassen, bevor du zum Check-in musst.

Wann buchen und wie beim Preis sparen

Mietwagen auf Mallorca sind in der Nebensaison (etwa November bis März) deutlich günstiger als in den Sommermonaten. In der Hauptsaison – vor allem Juli und August – steigen die Preise spürbar und die Fahrzeuge werden knapp. Wer in dieser Zeit reist, sollte möglichst früh buchen, oft schon Wochen oder Monate im Voraus.

Im Preisvergleich oben lohnt sich der Blick auf das Gesamtpaket statt nur auf den Tagespreis: Eine etwas teurere Buchung mit Vollkasko ohne Selbstbeteiligung, fairer Tankregelung (voll/voll) und kostenlosem Zusatzfahrer ist am Ende meist günstiger als ein Lockangebot, bei dem teure Extras erst an der Station dazukommen. Eine kostenlose Stornooption gibt zusätzlich Flexibilität, falls sich die Reisepläne ändern.

Ein weiterer Spartipp betrifft die Mietdauer: Viele Anbieter berechnen den Tagespreis günstiger, wenn der Wagen über die gesamte Urlaubszeit gebucht wird, statt nur für einzelne Ausflugstage. Wer ohnehin mehrere Tagestouren plant, fährt mit einer durchgehenden Miete oft besser – und spart sich die wiederholte Anfahrt zur Station.

Welche Fahrzeugklasse passt zu deiner Reise?

Die Wahl der Fahrzeugklasse entscheidet über Komfort, Verbrauch und Preis. Für Paare und kurze Strecken reicht ein Kleinwagen (etwa Klasse Economy), der sich obendrein in den engen Gassen und auf Bergstraßen leicht rangieren lässt und wenig Sprit braucht. Familien mit Gepäck greifen eher zur Kompakt- oder Mittelklasse, während für größere Gruppen ein Kombi, Van oder Siebensitzer sinnvoll ist.

Beachte die Strecken: Wer viel in der Serra de Tramuntana unterwegs ist, ist mit einem wendigen, nicht zu breiten Fahrzeug auf den Serpentinen entspannter unterwegs als mit einem großen SUV. Klimaanlage ist auf Mallorca im Sommer praktisch Pflicht und in fast allen Klassen Standard. Automatik-Fahrzeuge sind beliebt, aber seltener und meist teurer als Schaltwagen – wer Automatik braucht, sollte früh buchen.

Regionale Stationen und Einweg-Mieten

Neben dem Flughafen gibt es über die Insel verteilt zahlreiche Vermietstationen, etwa in Palma, in den größeren Ferienorten und an einigen Häfen. Wer ohnehin am Flughafen landet, fährt jedoch in der Regel am günstigsten und mit der größten Auswahl direkt ab PMI los – deshalb startet der Vergleich auf dieser Seite dort.

Eine Einweg-Miete (Abholung und Rückgabe an unterschiedlichen Stationen) ist auf einer Insel selten nötig und oft mit einem Aufschlag verbunden. Für einen klassischen Inselurlaub mit fester Unterkunft ist die Rückgabe am Flughafen am Abreisetag am unkompliziertesten. Plane für die Rückgabe etwas Zeitpuffer ein, vor allem in der Hauptsaison, wenn an den Stationen mehr Betrieb herrscht.

Diese Unterlagen brauchst du bei der Abholung

Damit die Übergabe reibungslos läuft, solltest du folgende Dokumente griffbereit haben:

Fehlt die passende Kreditkarte oder ist der Führerschein noch nicht lange genug gültig, kann die Station die Herausgabe verweigern – ohne Erstattung. Prüfe diese Punkte daher schon vor der Buchung sorgfältig.

Typische Fehler, die du vermeiden solltest

Die häufigsten Ärgernisse bei der Mietwagenbuchung lassen sich leicht umgehen, wenn man sie kennt:

Fahrzeugklassen im Überblick

Welche Klasse für dich passt, hängt von Reisegruppe, Gepäck und geplanten Strecken ab. Die folgende Übersicht hilft bei der Orientierung – die genaue Modellzuordnung variiert je nach Anbieter:

KlasseIdeal fürStärken
Kleinwagen (Economy)Paare, Städtetrip, kurze Streckengünstig, sparsam, wendig in engen Gassen
Kompaktklassekleine Familien, längere Tourenmehr Platz, komfortabler auf Langstrecke
Mittelklasse / KombiFamilien mit Gepäckgroßer Kofferraum, ruhiges Fahrgefühl
Van / 7-Sitzergrößere Gruppenviele Sitze, viel Stauraum
SUV / CabrioKomfort- und Genussurlaubererhöhte Sitzposition bzw. offenes Fahren

Für die meisten Mallorca-Urlauber ist ein Klein- oder Kompaktwagen die beste Mischung aus Preis, Verbrauch und Alltagstauglichkeit. Wer häufig in den Bergen oder auf schmalen Landstraßen unterwegs ist, sollte das Fahrzeug nicht zu groß wählen.

Navigation, Tanken und unterwegs

Für die Orientierung genügt in aller Regel das eigene Smartphone mit einer Karten-App und einer günstigen Handyhalterung; Offline-Karten helfen in funkschwachen Bergregionen. Ein gemietetes Navigationsgerät ist daher meist verzichtbar. Tankstellen sind über die Insel gut verteilt, an den Schnellstraßen und in den Orten findest du problemlos welche – lediglich in entlegenen Bergtälern sollte der Tank nicht zu leer werden.

Wer ein Elektrofahrzeug mietet, findet vor allem in Palma, an größeren Orten und an einigen Hotels Lademöglichkeiten; das Netz wächst, ist aber noch nicht so dicht wie bei Verbrennern. Für ausgedehnte Inseltouren mit dem E-Auto lohnt es sich, Ladestopps vorab einzuplanen. Bezahlt wird an spanischen Tankstellen meist per Karte; an einigen Automaten ist Vorkasse üblich.

Mit dem Mietwagen und Kindern unterwegs

Für den Familienurlaub ist der Mietwagen oft die entspannteste Lösung: Kein Umsteigen mit Kinderwagen, Strandtaschen und Sonnenschirm, keine festen Busfahrpläne und die Möglichkeit, bei Quengelstimmung jederzeit eine Pause einzulegen. Wichtig ist die richtige Sicherung: In Spanien müssen Kinder unter 135 cm in einem passenden Kindersitz, einer Babyschale oder einer Sitzerhöhung fahren.

Du hast die Wahl, einen Sitz beim Vermieter hinzuzubuchen oder den eigenen, vertrauten Sitz von zu Hause mitzunehmen. Der eigene Sitz ist häufig günstiger als die Tagesmiete und vor allem an das Kind gewöhnt; viele Fluggesellschaften transportieren Kindersitze kostenfrei. Wer den Mietsitz bucht, sollte ihn bei Übernahme auf festen Sitz und Sauberkeit prüfen. Plane für Ausflüge mit kleinen Kindern lieber etwas mehr Zeit ein und nutze die kurzen Wege auf der Insel – kaum ein Ziel ist mehr als gut eine Autostunde entfernt.

Routen-Ideen für Inselrundfahrten

Der schönste Teil eines Mietwagenurlaubs sind die Touren über die Insel. Drei Klassiker, die sich je nach Standort gut als Tagesausflug eignen:

Für alle Touren gilt: Tanke vorher voll, nimm Wasser und Sonnenschutz mit, und kalkuliere auf den Bergstraßen mehr Zeit ein, als die reine Kilometerzahl vermuten lässt. Wer früh losfährt, hat die schönsten Plätze fast für sich und entgeht dem Mittagsandrang an den beliebten Zielen.

Bezahlung und Kaution: worauf zu achten ist

Bei der Buchung selbst kannst du in der Regel bequem online per Kreditkarte zahlen. Entscheidend wird die Karte aber bei der Abholung: Für die Kaution (Selbstbeteiligung) verlangen praktisch alle Stationen eine Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers. Der Betrag wird nur geblockt, nicht abgebucht, und nach schadenfreier Rückgabe wieder freigegeben – das kann je nach Bank einige Tage dauern.

Wer keine klassische Kreditkarte besitzt, hat es schwerer: Debit- und Prepaidkarten werden von vielen Vermietern nicht oder nur unter Auflagen akzeptiert. Manche Anbieter erlauben sie gegen Nachweis und höhere Absicherung. Prüfe die Zahlungsbedingungen daher schon vor der Buchung im Kleingedruckten, damit es bei der Übernahme keine Überraschung gibt. Stelle außerdem sicher, dass der Verfügungsrahmen der Karte hoch genug für die geblockte Kaution ist.

Panne, Unfall oder Schaden: das ist zu tun

Im Fall einer Panne oder eines Unfalls gilt zuerst: Ruhe bewahren und die Unfallstelle absichern – Warnweste anlegen (sie liegt im Mietwagen), Warndreieck aufstellen. Bei einem Unfall mit anderen Beteiligten füllt ihr gemeinsam den europäischen Unfallbericht aus und haltet Schäden mit Fotos fest. Notiere Kennzeichen und Kontaktdaten; bei Personenschäden oder Streit über die Schuldfrage die Polizei (Notruf 112) hinzuziehen.

Melde jeden Schaden umgehend dem Vermieter über die im Vertrag genannte Pannen- bzw. Notfallnummer – auch kleinere. Wer einen Schaden verschweigt, riskiert den Versicherungsschutz. Bei einer Panne organisiert der Vermieter je nach Tarif einen Pannendienst oder ein Ersatzfahrzeug. Bewahre alle Belege auf; sie sind für die spätere Abwicklung wichtig. Mit einer Vollkasko ohne Selbstbeteiligung bleibst du im Schadenfall finanziell auf der sicheren Seite.

Mietwagen, Bus oder Taxi – was lohnt sich auf Mallorca?

Mallorca hat ein brauchbares öffentliches Busnetz (TIB), das Palma mit vielen Orten verbindet, dazu Züge ins Inselinnere und die historische Bahn nach Sóller. Für einzelne Ausflüge oder einen reinen Stadtaufenthalt in Palma reicht das oft aus, und Taxis sind für kurze Strecken bequem.

Sobald du aber mehrere abgelegene Buchten, Bergdörfer oder Naturstrände sehen willst, stößt der ÖPNV an Grenzen: Viele schöne Ziele sind gar nicht oder nur mit Umsteigen und langen Wartezeiten erreichbar. Dann ist der Mietwagen klar im Vorteil – flexibler, schneller und für Familien oder Gruppen oft auch günstiger als mehrere Taxifahrten. Eine verbreitete Lösung ist die Kombination: den Wagen für die Ausflugstage buchen und in Palma selbst auf Bus und eigene Füße setzen.

Die beste Reisezeit für eine Mietwagen-Rundreise

Wer Mallorca vor allem mit dem Auto erkunden möchte, ist im Frühjahr und Herbst oft am besten aufgehoben. Im April, Mai und September, Oktober sind die Temperaturen angenehm, die Straßen leerer und die Mietwagenpreise deutlich moderater als im Hochsommer. Gerade für die kurvigen Bergstraßen der Serra de Tramuntana ist die mildere Jahreszeit ideal, weil weniger Reisebusse und ausflugswillige Urlauber unterwegs sind.

Im Hochsommer (Juli und August) locken zwar Badewetter und warmes Meer, dafür sind die Straßen zu den beliebten Buchten voller und die Parkplätze schneller belegt. Wer in dieser Zeit reist, sollte früh am Tag zu den Zielen aufbrechen. Im Winter bleibt die Insel mit dem Mietwagen ebenfalls reizvoll: Mandelblüte ab Ende Januar, ruhige Dörfer und sehr günstige Tarife – nur das Badeprogramm fällt dann kleiner aus.

Checkliste: in fünf Schritten zum passenden Mietwagen

Zum Abschluss die wichtigsten Schritte kompakt zusammengefasst:

Mit dieser Vorbereitung steht einer entspannten Inselrundfahrt nichts im Weg – und du holst das Meiste aus deinem Mallorca-Urlaub heraus.

Mietwagen nach Orten auf Mallorca

Wähle deinen Urlaubsort – auf jeder Seite findest du Anfahrt ab Flughafen, Parktipps, Ausflugsziele und den Mietwagen-Vergleich.

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Mietwagen Palma de Mallorca

Palma & Umgebung · ca. 15 Min. ab PMI

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Mietwagen Alcúdia

Norden · ca. 50 Min. ab PMI

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Mietwagen Cala d'Or

Osten · ca. 1 Std. ab PMI

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Mietwagen Sóller

Serra de Tramuntana · ca. 40 Min. ab PMI

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Mietwagen Port de Pollença

Norden · ca. 1 Std. ab PMI

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Mietwagen Cala Ratjada

Nordosten · ca. 1 Std. 10 Min. ab PMI

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Mietwagen Can Picafort

Norden · ca. 50 Min. ab PMI

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Mietwagen Santa Ponsa

Südwesten · ca. 25 Min. ab PMI

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Mietwagen Peguera

Südwesten · ca. 30 Min. ab PMI

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Mietwagen Magaluf

Südwesten · ca. 20 Min. ab PMI

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Mietwagen Playa de Palma

Palma & Umgebung · ca. 10 Min. ab PMI

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Mietwagen Cala Millor

Osten · ca. 1 Std. ab PMI

Mietwagen mieten: der komplette Ratgeber

Worauf es bei jeder Buchung wirklich ankommt – kompakt erklärt.

Versicherung: Vollkasko, Haftpflicht und der Unterschied

Die Versicherung ist der wichtigste Punkt bei jeder Mietwagenbuchung – und der, bei dem die größten Preisunterschiede entstehen. In Spanien ist eine Haftpflichtversicherung (Seguro a terceros) gesetzlich vorgeschrieben und immer im Mietpreis enthalten. Sie deckt Schäden, die du anderen zufügst, nicht aber Schäden am eigenen Mietwagen.

Entscheidend ist deshalb die Vollkasko (Seguro a todo riesgo bzw. CDW – Collision Damage Waiver). Achte darauf, ob die Vollkasko mit oder ohne Selbstbeteiligung gilt. Günstige Lockangebote enthalten oft nur eine Vollkasko mit hoher Selbstbeteiligung; im Schadenfall zahlst du dann mehrere Hundert bis über tausend Euro selbst. Empfehlenswert ist eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung mit Diebstahlschutz (TP – Theft Protection).

Im Preisvergleich oben kannst du gezielt nach Angeboten mit voller Absicherung filtern. Wer über den Vermieter nur eine Basisversicherung bucht, kann zusätzlich eine separate Mietwagen-Selbstbeteiligungsversicherung (Drittanbieter) abschließen – diese erstattet die Selbstbeteiligung im Schadenfall, ist aber ein getrennter Vertrag mit eigener Abwicklung.

Selbstbeteiligung (Kaution) richtig einschätzen

Die Selbstbeteiligung (Franquicia) ist der Betrag, den du bei einem Schaden selbst trägst, bevor die Versicherung greift. Sie wird in der Regel bei Abholung als Kaution per Kreditkarte geblockt – nicht abgebucht, aber für die Mietdauer reserviert. Übliche Größenordnungen liegen je nach Fahrzeugklasse zwischen rund 600 und 1.500 Euro.

Wichtig: Für die Kaution wird fast immer eine echte Kreditkarte (Visa/Mastercard) auf den Namen des Hauptfahrers verlangt, mit ausreichendem Verfügungsrahmen. Debit-, Prepaid- oder EC-Karten werden von vielen Stationen nicht akzeptiert. Buchst du eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung, entfällt das Risiko – die Kaution kann trotzdem geblockt werden, wird im schadenfreien Fall aber vollständig wieder freigegeben.

Altersklassen: Jung- und Senioren-Regelungen

Das Mindestalter für einen Mietwagen liegt auf Mallorca meist bei 21 Jahren, bei einigen Anbietern bei 18 oder 19. Fahrer unter 25 Jahren zahlen häufig eine Junge-Fahrer-Gebühr (Young Driver Fee) pro Tag und sind teils auf kleinere Fahrzeugklassen beschränkt. Zudem ist oft ein Führerschein-Mindestbesitz von einem Jahr nötig.

Auch nach oben gibt es Grenzen: Manche Vermieter erheben für Fahrer ab etwa 70 oder 75 Jahren einen Aufschlag oder verlangen einen zusätzlichen Nachweis. Diese Gebühren werden in der Regel erst vor Ort fällig – prüfe die Altersangabe im Rechner daher genau, damit der angezeigte Preis schon den korrekten Fahrer berücksichtigt.

Zusatzfahrer eintragen

Wer sich am Steuer abwechseln möchte, sollte jeden weiteren Fahrer als Zusatzfahrer (Conductor adicional) in den Vertrag eintragen lassen. Nur eingetragene Fahrer sind versichert; fährt eine nicht eingetragene Person und verursacht einen Schaden, kann der Versicherungsschutz entfallen.

Der Zusatzfahrer kostet je nach Anbieter einen kleinen Tagesbetrag, manche Komplett-Tarife enthalten einen Zusatzfahrer bereits kostenlos. Jeder Fahrer muss bei Abholung mit gültigem Führerschein und Ausweis anwesend sein.

Zusatzoptionen: Navi, Kindersitz, Zusatzgepäck & Co.

Bei der Buchung lassen sich verschiedene Extras hinzubuchen. Sinnvoll je nach Reise sind vor allem:

Tipp: Buche Extras möglichst direkt mit, statt sie spontan an der Station nachzubuchen – vor Ort sind sie häufig teurer.

Tankregelung, Übergabe und versteckte Kosten

Die fairste Tankregelung ist voll/voll (full-to-full): Du übernimmst den Wagen vollgetankt und gibst ihn vollgetankt zurück. Meide Angebote nach dem Prinzip voll/leer (Tankfüllung wird vorab berechnet, Restbenzin verfällt) – sie sind selten günstiger.

Bei der Übernahme lohnt sich ein gründlicher Blick: Fotografiere vorhandene Kratzer, Felgen und den Tankstand und lass alles im Übergabeprotokoll vermerken. Das schützt vor Diskussionen bei der Rückgabe. Achte außerdem auf mögliche Aufschläge für Einweg-Mieten (andere Rückgabestation), Mieten außerhalb der Öffnungszeiten oder eine zweite Abholstation.

Verkehr & Fahren auf Mallorca: das solltest du wissen

Auf Mallorca herrscht Rechtsverkehr. Die Inselautobahnen (Ma-13 Richtung Norden, Ma-19 Richtung Süden/Flughafen) sind mautfrei und gut ausgebaut. Innerorts gilt meist 50 km/h, auf Landstraßen 90 km/h, auf der Autobahn 120 km/h. Die Promillegrenze liegt bei 0,5 (für Fahranfänger 0,3).

In Palma und größeren Orten gilt vielerorts die blaue Zone (ORA): kostenpflichtiges Parken mit Parkschein, oft zeitlich begrenzt. Grüne Zonen sind Anwohnern vorbehalten. In den Bergstraßen der Serra de Tramuntana (etwa nach Sa Calobra oder Sóller) ist mit engen Kurven, Bussen und langsamem Verkehr zu rechnen – hier zählt Gelassenheit mehr als Tempo. Eine Warnweste und zwei Warndreiecke gehören zur Pflichtausstattung und sind im Mietwagen normalerweise vorhanden.

Häufige Fragen zum Mietwagen auf Mallorca

Welche Versicherung ist beim Mietwagen auf Mallorca sinnvoll? +

Empfehlenswert ist eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung inklusive Diebstahlschutz. Die gesetzliche Haftpflicht ist immer enthalten, deckt aber keine Schäden am Mietwagen selbst.

Brauche ich eine Kreditkarte für die Kaution? +

Ja. Für die Kaution wird fast immer eine echte Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers mit ausreichendem Verfügungsrahmen verlangt. Debit- oder Prepaidkarten werden oft nicht akzeptiert.

Ab welchem Alter darf man auf Mallorca einen Mietwagen fahren? +

Meist ab 21 Jahren, bei manchen Anbietern ab 18 oder 19. Fahrer unter 25 zahlen häufig eine Junge-Fahrer-Gebühr. Ein Führerschein-Mindestbesitz von einem Jahr ist oft Voraussetzung.

Ist ein Kindersitz Pflicht? +

Ja, in Spanien müssen Kinder unter 135 cm in einem geeigneten Kindersitz oder einer Sitzerhöhung gesichert sein. Mietsitze lassen sich hinzubuchen, der eigene Sitz ist oft günstiger.

Wo hole ich den Mietwagen am besten ab? +

Die allermeisten Urlauber holen den Wagen direkt am Flughafen Palma (PMI) ab – dort ist die Auswahl am größten. Von dort sind alle Orte der Insel bequem erreichbar.

Welche Tankregelung ist die beste? +

Am fairsten ist voll/voll: Du übernimmst den Wagen vollgetankt und gibst ihn vollgetankt zurück. Angebote nach dem Prinzip voll/leer sind selten günstiger und meist unpraktischer.

Kann ich einen Zusatzfahrer eintragen lassen? +

Ja. Jeder weitere Fahrer sollte als Zusatzfahrer in den Vertrag eingetragen werden, denn nur eingetragene Fahrer sind versichert. Je nach Tarif ist ein Zusatzfahrer kostenlos oder kostet einen kleinen Tagesbetrag.

Wann sollte ich den Mietwagen buchen? +

In der Hauptsaison (Juli/August) möglichst früh, da Fahrzeuge knapp und teurer werden. In der Nebensaison sind die Preise niedriger und die Verfügbarkeit besser. Eine kostenlose Stornooption gibt zusätzliche Flexibilität.

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