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Nordosten

Capdepera

Capdepera wird überragt von einer der größten und besterhaltenen Festungsanlagen Mallorcas. Das ruhige Städtchen im Nordosten besticht durch sein mittelalterliches Flair und die Nähe zu den Buchten von Cala Ratjada.

Die Burg über dem Ort

Die mächtige Festung Castell de Capdepera aus dem 14. Jahrhundert thront über den Dächern und bietet einen weiten Blick bis nach Menorca. Im Sommer finden hier Mittelaltermärkte statt.

💡 Insider-Tipp

Beim Mittelaltermarkt „Mercat Medieval“ im Mai verwandelt sich der ganze Ort – einer der stimmungsvollsten Termine im Inselkalender.

Lage und Überblick: Capdepera im Nordosten Mallorcas

Capdepera liegt im äußersten Nordosten Mallorcas, etwa 75 Kilometer von Palma entfernt. Die Fahrtzeit mit dem Auto beträgt in der Regel rund eine Stunde und zehn Minuten über die Autobahn Ma-15 bis Artà und dann weiter auf der Ma-15 Richtung Capdepera. Von Alcúdia aus, dem bekannten Ferienort im Norden, sind es etwa 55 Minuten. Die geografische Lage macht Capdepera zum idealen Ausgangspunkt für Ausflüge in eine der abwechslungsreichsten Landschaften der Insel: Im Westen erheben sich die Berge des Llevant-Gebirges, im Osten öffnet sich die Küste mit wilden Buchten und dem östlichsten Punkt Mallorcas.

Die Gemeinde Capdepera umfasst neben dem historischen Ortskern auch das direkt angrenzende Cala Ratjada, einen der bekanntesten Ferienorte im Nordosten. Beide Orte liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt und ergänzen sich gut: Capdepera bietet Geschichte, Ruhe und mallorquinisches Flair, Cala Ratjada Hafen, Restaurants und Zugang zu mehreren Stränden. Zusammen bilden sie ein vielseitiges Urlaubsziel, das Kulturinteressierte und Naturliebhaber gleichermaßen anspricht.

Der Charakter des Ortes

Capdepera ist kein Touristenort im klassischen Sinne. Es gibt keine Strandpromenade, keine Hotelblöcke und keine Partymeile. Stattdessen findet man hier einen lebendigen mallorquinischen Alltag: Einheimische sitzen in den kleinen Cafés am Hauptplatz, Kinder spielen auf den gepflasterten Gassen, und der Wochenmarkt am Mittwoch zieht Bewohner aus der gesamten Umgebung an. Genau diese Normalität ist es, die viele Besucher an Capdepera so schätzen. Der Ort wirkt unaufgeregt, ehrlich und authentisch – ein Mallorca, das es so in den großen Ferienorten kaum noch gibt.

MerkmalDetails
RegionNordosten Mallorcas
Einwohner (Gemeinde)ca. 12.000 (inkl. Cala Ratjada)
Entfernung Palmaca. 75 km, ca. 1 Std. 10 Min.
Entfernung Alcúdiaca. 45 km, ca. 55 Min.
Entfernung Artàca. 10 km, ca. 15 Min.
Entfernung Cala Ratjadaca. 3 km, ca. 5 Min.
Höhenlage Ortskernca. 100 m ü. M.
WochenmarktMittwoch

Das Castell de Capdepera: Mallorcas beeindruckendste Festung

Das Castell de Capdepera ist ohne Zweifel das Herzstück des Ortes und eine der bedeutendsten mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten ganz Mallorcas. Die Festungsanlage thront auf dem Gipfel des Puig de Capdepera und ist schon von weitem sichtbar – ihre gezackten Zinnen zeichnen sich markant gegen den Himmel ab. Wer den Ort besucht, kommt an dieser Burg schlichtweg nicht vorbei, und das ist auch gut so: Der Aufstieg und die Anlage selbst gehören zu den eindrucksvollsten Erlebnissen im gesamten Nordosten der Insel.

Geschichte: Vom Piratenschutz zur Touristenattraktion

Die Geschichte der Festung reicht ins frühe 14. Jahrhundert zurück. Nach einem Dekret von König Jaume II. aus dem Jahr 1300 wurde die Anlage errichtet, um die Bevölkerung vor den damals häufigen Piratenüberfällen aus dem Mittelmeer zu schützen. Der Nordosten Mallorcas war aufgrund seiner exponierten Küstenlage besonders gefährdet, und das Castell bot den Bewohnern der umliegenden Siedlungen Zuflucht und Schutz. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Festung erweitert und verstärkt, bis sie schließlich die Form annahm, die man heute noch bewundern kann.

Der charakteristische dreieckige Mauerring umschließt ein erstaunlich großes Areal. Innerhalb der Mauern befinden sich neben dem zentralen Turm auch die Kapelle Mare de Déu de l'Esperança – Unsere Liebe Frau der Hoffnung – die bis heute ein wichtiger religiöser Bezugspunkt für die Einwohner Capdeperas ist. Die Kapelle ist im gotischen Stil erbaut und beherbergt eine verehrte Marienstatue, zu der die Bewohner des Ortes traditionell in einer Prozession aufsteigen.

Der Aufstieg und das Panorama

Der Weg hinauf zur Festung führt durch die engen, gepflasterten Gassen des Ortskerns. Der Aufstieg selbst ist steil und erfordert festes Schuhwerk, dauert aber vom Ortszentrum aus nur etwa fünf Minuten. Oben angekommen, eröffnet sich ein Panorama, das seinesgleichen sucht: Im Norden und Osten erstreckt sich das Mittelmeer, und an klaren Tagen ist sogar die Silhouette Menorcas am Horizont zu erkennen. Im Westen und Süden erstrecken sich die Hügel und Bergketten des Llevant, durchzogen von Mandel- und Olivenhainen. Es ist einer der schönsten Aussichtspunkte im gesamten Nordosten der Insel.

Die Festungsanlage kann in der Regel gegen eine moderate Eintrittsgebühr besichtigt werden. Öffnungszeiten und Preise können je nach Saison variieren, daher empfiehlt sich eine kurze Vorabrecherche oder Nachfrage vor Ort. Für Familien mit Kindern ist die Burg besonders attraktiv: Die Mauern, Türme und Zinnen laden zur Entdeckung ein, und die Geschichte der Piratenabwehr lässt sich hier lebendig erzählen.

  • Dreieckiger Mauerring aus dem 14. Jahrhundert, einer der besterhaltenen Mallorcas
  • Kapelle Mare de Déu de l'Esperança mit gotischer Architektur und verehrter Marienstatue
  • Zentraler Wachturm mit Ausblick über die gesamte Region
  • Panoramablick bis nach Menorca an klaren Tagen
  • Steiler, aber kurzer Aufstieg durch historische Gassen (ca. 5 Min.)
  • Informationstafeln zur Geschichte der Festung und der Piratengefahr
  • Fotomotive zu jeder Tages- und Jahreszeit

Praktische Hinweise zum Besuch

Parkmöglichkeiten im Ortskern von Capdepera sind begrenzt. Es empfiehlt sich, das Fahrzeug in den ausgewiesenen Parkbereichen am Ortsrand abzustellen und den Rest zu Fuß zu erkunden. Der Aufstieg zur Burg ist wegen der gepflasterten, teils steilen Wege mit Kinderwagen oder Rollstuhl schwierig. Am frühen Morgen oder in den Abendstunden ist die Festung deutlich weniger besucht als zur Mittagszeit – ein Tipp für alle, die das Panorama in Ruhe genießen möchten.

Anreise und Mobilität: So kommt man nach Capdepera

Die Anreise nach Capdepera ist am bequemsten mit einem Mietwagen. Die Region im Nordosten Mallorcas ist zwar grundsätzlich auch mit dem Bus erreichbar, aber viele der umliegenden Buchten, Naturgebiete und Sehenswürdigkeiten lassen sich ohne eigenes Fahrzeug nur schwer oder gar nicht besuchen. Ein Mietwagen gibt die nötige Flexibilität, um spontan die Küste zu erkunden, Ausflüge nach Artà oder zu den Coves d'Artà zu unternehmen oder abseits der Hauptstraßen in ruhige Buchten zu fahren.

Mit dem Auto

Von Palma aus nimmt man die Autobahn Ma-15 in Richtung Manacor und weiter nach Artà. Hinter Artà führt die Straße direkt nach Capdepera. Die Strecke ist gut ausgebaut und gut beschildert. Wer aus dem Norden kommt, etwa aus Alcúdia oder Port de Pollença, fährt über die Ma-12 Richtung Artà und dann weiter nach Capdepera. Die Fahrt durch die Insellandschaft mit Mandelbäumen, Trockensteinmauern und Olivenhainen ist bereits ein Erlebnis für sich.

Mit dem Bus

Der öffentliche Busbetreiber TIB (Transport de les Illes Balears) verbindet Capdepera und Cala Ratjada mit Palma und einigen anderen Orten auf der Insel. Die Busverbindung ist vorhanden, aber die Frequenz ist – insbesondere außerhalb der Hauptsaison – eingeschränkt. Für einen reinen Tagesausflug zur Festung kann der Bus eine Option sein; für eine umfassende Erkundung der Region ist er jedoch nicht ideal.

Parken in Capdepera

Im historischen Ortskern selbst sind die Straßen eng und die Parkmöglichkeiten rar. Es gibt jedoch ausgewiesene Parkplätze am Ortseingang und in der Nähe des Zentrums. In der Hochsaison (Juli und August) kann die Parkplatzsuche etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wer früh morgens oder abends kommt, findet in der Regel problemlos einen Platz. Von den Parkplätzen am Ortsrand ist die Festung bequem zu Fuß erreichbar.

AusgangspunktEntfernungFahrzeit (Auto)Route
Palmaca. 75 kmca. 1 Std. 10 Min.Ma-15 über Manacor und Artà
Alcúdiaca. 45 kmca. 55 Min.Ma-12 über Artà
Manacorca. 40 kmca. 40 Min.Ma-15 Richtung Artà
Artàca. 10 kmca. 15 Min.Ma-15 direkt
Cala Ratjadaca. 3 kmca. 5 Min.Ma-15 oder Ortsstraße
Canyamelca. 8 kmca. 12 Min.Ma-4040

Highlights und Aktivitäten: Was man in Capdepera erleben kann

Capdepera ist kein Ort, der mit einer langen Liste von Attraktionen aufwartet – und das ist gewollt. Die Qualität des Erlebnisses liegt hier im Entschleunigen, im Schlendern durch alte Gassen, im Beobachten des Alltags und natürlich in der Erkundung der Festung. Wer aber aktiv sein möchte, findet in der unmittelbaren Umgebung mehr als genug Möglichkeiten: von Wanderungen entlang der Küste über Golfspielen bis hin zu Ausflügen zu nahe gelegenen Höhlen und Buchten.

Der Mercat Medieval – Mittelaltermarkt im Mai

Eines der beeindruckendsten Ereignisse im gesamten Inselkalender findet jedes Jahr Mitte Mai in Capdepera statt: der Mercat Medieval, der Mittelaltermarkt. In der Regel am dritten Maiwochenende verwandelt sich der gesamte Ort in eine mittelalterliche Kulisse. Handwerker, Händler, Gaukler und Ritter bevölkern die Gassen, und die Festungsanlage bietet die perfekte Bühne für Ritterturniere und Falknereivorführungen. Dieser Markt ist nicht nur für Familien mit Kindern ein unvergessliches Erlebnis, sondern für alle, die Geschichte hautnah erleben möchten. Die Atmosphäre ist einzigartig: Das Kopfsteinpflaster, die alten Mauern und das Fackellicht am Abend lassen die Jahrhunderte verschwinden.

Der Wochenmarkt am Mittwoch

Jeden Mittwoch findet in Capdepera der Wochenmarkt statt. Hier treffen sich Einheimische und Besucher, um frisches Obst und Gemüse, lokale Produkte, Textilien und Kunsthandwerk zu kaufen. Der Markt ist überschaubar, aber authentisch – ein schöner Kontrast zu den großen Touristenmärkten anderer Orte auf der Insel. Wer die Gelegenheit hat, einen Mittwoch in Capdepera zu verbringen, sollte den Marktbesuch unbedingt einplanen.

Faro de Capdepera – der östlichste Leuchtturm Mallorcas

Am östlichsten Punkt Mallorcas steht der Faro de Capdepera, ein Leuchtturm aus dem Jahr 1861. Er ist von Capdepera aus in etwa 15 Minuten mit dem Auto oder auf einem Wanderweg erreichbar. Der Leuchtturm selbst ist von außen zu besichtigen, und die Umgebung bietet spektakuläre Ausblicke auf das offene Meer. Bei gutem Wetter ist von hier aus Menorca besonders gut zu sehen. Der Weg zum Leuchtturm führt durch eine karge, windgepeitschte Landschaft, die einen starken Kontrast zur grünen Innenlandschaft bildet.

Golf in Capdepera

Für Golfspieler ist Capdepera ebenfalls interessant: Der Golfplatz Capdepera Golf liegt in der Nähe des Ortes und gilt als einer der schönsten und anspruchsvollsten Plätze im Nordosten der Insel. Die Anlage ist in eine hügelige Landschaft eingebettet und bietet 18 Loch mit Ausblicken auf die umliegenden Berge. Reservierungen sind in der Hochsaison empfehlenswert.

Wandern und Natur

Die Umgebung von Capdepera eignet sich hervorragend zum Wandern. Es gibt mehrere markierte Wanderwege, die durch die Hügel und entlang der Küste führen. Besonders empfehlenswert ist der Weg zum Faro de Capdepera, aber auch die Routen in Richtung Cala Mesquida oder durch die Serra de Llevant bieten schöne Naturerlebnisse. Die Landschaft ist geprägt von Garrigue-Vegetation, Pinien, Olivenbäumen und im Frühjahr von einer Fülle an Wildblumen.

  • Castell de Capdepera besichtigen und Panoramablick genießen
  • Mercat Medieval im Mai erleben (ca. drittes Maiwochenende)
  • Wochenmarkt am Mittwoch besuchen
  • Faro de Capdepera am östlichsten Punkt Mallorcas erkunden
  • Wanderung durch die Hügel und zur Küste unternehmen
  • Golf auf dem Capdepera Golf Course spielen
  • Durch die historischen Gassen des Ortskerns schlendern
  • Festes de Sant Bartomeu im Sommer miterleben (gemeinsam mit Cala Ratjada)

Strände und Buchten in der Nähe von Capdepera

Capdepera selbst liegt nicht direkt am Meer, aber die Küste ist nur wenige Kilometer entfernt. In der näheren Umgebung befinden sich einige der schönsten und naturbelassensten Buchten des gesamten Nordostens. Das Wasser ist hier besonders klar, die Buchten sind von Pinien und Felsen umrahmt, und der Tourismus ist deutlich moderater als an den großen Strandorten der Insel.

Cala Agulla

Cala Agulla ist die bekannteste Bucht in der Nähe von Capdepera und liegt nur etwa fünf Kilometer vom Ortskern entfernt. Der breite Sandstrand ist von einem Kiefernwald umgeben und gehört zum Naturschutzgebiet. Das Wasser ist flach und türkisfarbig, was die Bucht besonders für Familien attraktiv macht. In der Hochsaison kann es hier voll werden, aber im Vergleich zu Stränden wie Playa de Palma oder Magaluf ist Cala Agulla noch immer vergleichsweise ruhig.

Cala Mesquida

Cala Mesquida liegt nördlich von Capdepera und ist ebenfalls nur wenige Kilometer entfernt. Diese Bucht ist wilder und ursprünglicher als Cala Agulla – die Dünen und die Vegetation dahinter sind weitgehend unberührt. Der Strand ist breiter und windiger, was ihn bei Surfern und Kitesurfern beliebt macht. Wer Ruhe und Natur sucht, ist hier genau richtig.

Canyamel

Etwa acht Kilometer südlich von Capdepera liegt die Bucht von Canyamel. Dieser Ort ist bekannt für seinen feinen Sandstrand, die ruhige Atmosphäre und die Nähe zu den Coves d'Artà. Canyamel ist ein kleiner, ruhiger Ferienort ohne großen Rummel – ideal für alle, die einen entspannten Strandtag fernab der Massen verbringen möchten.

Cala Ratjada

Das benachbarte Cala Ratjada, nur drei Kilometer von Capdepera entfernt, bietet mehrere Strände direkt im Ort sowie einen lebhaften Hafen. Hier ist die Infrastruktur deutlich touristischer: Restaurants, Cafés, Bootsverleih und Wassersportmöglichkeiten sind vorhanden. Wer nach dem Besuch der Festung einen Strandnachmittag mit guter Gastronomie verbinden möchte, ist in Cala Ratjada gut aufgehoben.

Strand / BuchtEntfernung von CapdeperaCharakterBesonderheit
Cala Agullaca. 5 kmBreiter Sandstrand, KiefernwaldNaturschutzgebiet, familienfreundlich
Cala Mesquidaca. 7 kmWilder DünenstandBeliebt bei Surfern, ursprünglich
Canyamelca. 8 kmRuhiger SandstrandNah an Coves d'Artà
Cala Ratjada (Strände)ca. 3 kmVerschiedene StadtsträndeHafen, Restaurants, Wassersport

Ausflüge in der Umgebung: Was man von Capdepera aus entdecken kann

Die Lage von Capdepera ist für Ausflüge geradezu ideal. Im Umkreis von 20 Kilometern befinden sich einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Nordostens: spektakuläre Tropfsteinhöhlen, prähistorische Stätten, malerische Städtchen und naturbelassene Küstenabschnitte. Ein Mietwagen vorausgesetzt, lässt sich von Capdepera aus ein großer Teil des östlichen Mallorcas bequem erkunden.

Coves d'Artà – Tropfsteinhöhlen am Meer

Etwa 15 Kilometer südlich von Capdepera, bei Canyamel, befinden sich die Coves d'Artà. Diese Tropfsteinhöhlen gehören zu den beeindruckendsten Naturschauspielen Mallorcas. Die Höhlen öffnen sich direkt an der Steilküste und bieten einen dramatischen Eingang mit Blick auf das Meer. Im Inneren erstrecken sich gewaltige Kammern mit mächtigen Stalaktiten und Stalagmiten, die auf eindrucksvolle Weise beleuchtet werden. Die Führungen durch die Höhlen dauern in der Regel etwa 45 Minuten und sind für alle Altersgruppen geeignet.

Artà – das kulturelle Zentrum des Nordostens

Das Städtchen Artà liegt nur etwa zehn Kilometer von Capdepera entfernt und ist eines der schönsten und lebendigsten Kleinstädte Mallorcas. Das Zentrum wird von der Festungskirche Sant Salvador dominiert, die auf einem Hügel thront und von einer Zinnenmauer umgeben ist. Die Altstadt von Artà ist für Spaziergänge hervorragend geeignet, und der Markt am Dienstag gehört zu den besuchenswertesten auf der Insel. Artà hat zudem eine lebendige Kunstszene und mehrere gute Restaurants.

Ses Païsses – prähistorische Talayot-Anlage

Nur etwa zehn Kilometer von Capdepera entfernt, in der Nähe von Artà, liegt Ses Païsses – eine der besterhaltenen prähistorischen Siedlungen Mallorcas. Die Talayot-Anlage stammt aus der Bronzezeit und umfasst ein imposantes Eingangstor aus Megalithen sowie Reste von Wohngebäuden und einem zentralen Turm. Der Besuch dauert etwa 30 bis 45 Minuten und ist für alle, die sich für die Vorgeschichte der Insel interessieren, sehr empfehlenswert.

Cala Ratjada – Hafen und Küstenleben

Das direkt benachbarte Cala Ratjada ist mehr als nur ein Strandort: Der Fischerhafen ist noch aktiv, und morgens kann man den Fischern beim Anlegen zusehen. Das Ortsbild ist lebhafter als Capdepera, mit einer Promenade, Restaurants und kleinen Geschäften. Für einen Abendspaziergang oder ein Abendessen am Hafen ist Cala Ratjada die ideale Ergänzung zu einem Tag in Capdepera.

  1. Coves d'Artà: Tropfsteinhöhlen mit Meerblick, ca. 15 Min. Fahrt
  2. Artà: Festungskirche, Altstadt und Dienstagmarkt, ca. 15 Min. Fahrt
  3. Ses Païsses: Prähistorische Talayot-Anlage bei Artà, ca. 15 Min. Fahrt
  4. Cala Ratjada: Hafen, Strände und Promenade, ca. 5 Min. Fahrt
  5. Faro de Capdepera: Östlichster Leuchtturm Mallorcas, ca. 15 Min. Fahrt
  6. Canyamel: Ruhige Bucht und Torre de Canyamel (mittelalterlicher Wachturm), ca. 12 Min. Fahrt
  7. Cala Agulla und Cala Mesquida: Naturstrände im Norden, ca. 10 Min. Fahrt

Gastronomie: Essen und Trinken in Capdepera

Die Gastronomie in Capdepera ist überschaubar, aber qualitativ durchaus ansprechend. Es gibt einige Cafés und Restaurants im Ortskern, die mallorquinische Küche und mediterrane Gerichte anbieten. Wer ein breiteres Angebot sucht, findet im benachbarten Cala Ratjada deutlich mehr Auswahl – von einfachen Tapas-Bars bis hin zu gehobenen Fischrestaurants am Hafen.

Mallorquinische Küche

In den Restaurants rund um Capdepera stehen typisch mallorquinische Gerichte auf der Karte: Sobrasada (geräucherte Paprikawurst), Pa amb oli (Brot mit Olivenöl und Tomaten), Arròs brut (eine Art rustikaler Reiseintopf mit Fleisch und Gemüse) und gegrillter Fisch aus dem lokalen Fang. Besonders in den kleineren, von Einheimischen frequentierten Lokalen bekommt man authentische Küche zu vernünftigen Preisen. Das Mittagsmenü – Menú del día – ist in der Regel die günstigste und oft auch die schmackhafteste Option.

Cafés und Bars am Hauptplatz

Der Hauptplatz von Capdepera lädt mit seinen Cafés zum Verweilen ein. Ein Kaffee am Morgen, bevor man zur Festung aufsteigt, oder ein kühles Getränk nach dem Rundgang – das ist ein kleines, aber feines Vergnügen. Die Atmosphäre ist entspannt, die Preise sind moderat, und man beobachtet dabei das ruhige Treiben des mallorquinischen Alltags.

Gastronomie in Cala Ratjada

Nur wenige Minuten entfernt bietet Cala Ratjada eine deutlich größere Auswahl. Am Hafen reihen sich Fischrestaurants aneinander, die frischen Fang servieren. Besonders empfehlenswert sind die Restaurants, die direkt am Wasser liegen und Meeresfrüchte und gegrillten Fisch anbieten. Die Preise sind in Cala Ratjada etwas höher als in Capdepera, aber die Qualität ist in der Regel entsprechend.

Wer selbst kochen möchte, findet in Capdepera einen kleinen Supermarkt sowie auf dem Wochenmarkt am Mittwoch frische lokale Produkte. Olivenöl, Mandeln, Honig und lokale Wurstwaren aus der Region sind beliebte Mitbringsel.

Beste Reisezeit für Capdepera

Capdepera ist grundsätzlich das ganze Jahr über besuchenswert, aber die beste Reisezeit hängt davon ab, was man erleben möchte. Der Ort ist weniger stark saisonabhängig als reine Strandziele, da die Festung und die Altstadt unabhängig vom Wetter interessant sind. Dennoch gibt es klare Empfehlungen für die verschiedenen Jahreszeiten.

Frühling (März bis Mai) – die schönste Jahreszeit

Der Frühling ist die empfehlenswerteste Reisezeit für Capdepera und den gesamten Nordosten Mallorcas. Die Temperaturen sind angenehm (zwischen 15 und 22 Grad), die Landschaft ist grün und blüht, und die Touristenmassen der Hochsaison sind noch nicht da. Im Mai findet zudem der Mercat Medieval statt – ein Ereignis, das den Besuch in dieser Zeit besonders lohnenswert macht. Wanderungen und Radtouren sind in dieser Jahreszeit besonders angenehm.

Sommer (Juni bis August) – heiß, aber lebendig

Der Sommer ist die Hauptsaison. Die Temperaturen können auf über 30 Grad steigen, und die Buchten in der Umgebung sind gut besucht. Capdepera selbst bleibt aber auch im Sommer ruhiger als die großen Ferienorte. Im Sommer finden die Festes de Sant Bartomeu statt – das Ortsfest, das gemeinsam mit Cala Ratjada gefeiert wird. Wer im Sommer kommt, sollte früh morgens oder am Abend zur Festung aufsteigen, um die Hitze zu meiden.

Herbst (September bis November) – ruhig und warm

Der Herbst ist eine weitere sehr gute Reisezeit. Die Temperaturen sind angenehm, das Meer ist noch warm genug zum Baden, und die Touristenzahlen gehen deutlich zurück. Capdepera ist im Herbst besonders ruhig und authentisch. Die Landschaft nimmt goldene Töne an, und die Lichtstimmung für Fotografie ist besonders schön.

Winter (Dezember bis Februar) – für Ruhesuchende

Im Winter ist Capdepera fast vollständig von Touristen befreit. Viele Restaurants und Unterkünfte haben geschlossen oder reduzierte Öffnungszeiten. Wer aber Ruhe, milde Temperaturen (um die 12 bis 15 Grad) und das echte mallorquinische Winterleben erleben möchte, ist auch im Winter willkommen. Die Festung ist in der Regel ganzjährig geöffnet, wenn auch mit kürzeren Öffnungszeiten.

MonatØ TemperaturNiederschlagTourismusEmpfehlung
Januar12 °Cmittelsehr geringRuhesuchende
Februar13 °Cmittelsehr geringRuhesuchende
März15 °CgeringgeringWandern, Natur
April17 °CgeringmoderatSehr empfehlenswert
Mai20 °CgeringmoderatIdeal (Mittelaltermarkt)
Juni24 °Csehr geringhochGut, früh aufstehen
Juli28 °Csehr geringsehr hochStrand, Abendbesuche
August29 °Csehr geringsehr hochStrand, Abendbesuche
September26 °CgeringhochSehr empfehlenswert
Oktober22 °CmittelmoderatSehr empfehlenswert
November17 °CmittelgeringWandern, Ruhe
Dezember13 °Cmittelsehr geringAuthentisches Inseleben

Unterkunft: Wo man in und um Capdepera übernachtet

Das Angebot an Unterkünften in Capdepera selbst ist begrenzt, aber vorhanden. Es gibt einige kleine Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen im Ortskern und in der näheren Umgebung. Wer mehr Auswahl und Infrastruktur möchte, findet im benachbarten Cala Ratjada ein deutlich breiteres Angebot an Hotels aller Kategorien.

Übernachten im Ortskern

Eine Unterkunft direkt in Capdepera zu wählen hat den großen Vorteil, dass man den Ort in seiner ruhigsten und authentischsten Stimmung erlebt: am frühen Morgen, wenn die Gassen noch leer sind, und am Abend, wenn die Tagestouristen abgereist sind. Kleine Ferienwohnungen und Boutique-Unterkünfte sind die typische Wahl für Reisende, die dieses Erlebnis suchen.

Hotels in Cala Ratjada

Cala Ratjada bietet eine deutlich größere Auswahl, von einfachen Familienhotels bis hin zu komfortableren Häusern mit Pool und Meerblick. Von hier aus ist Capdepera in wenigen Minuten erreichbar, und man hat gleichzeitig den Vorteil, direkt am Meer zu wohnen. In der Hochsaison empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung, da die Kapazitäten in der Region begrenzt sind.

Fincas und Landhäuser

Die Umgebung von Capdepera bietet auch einige Fincas und Landhäuser zur Miete an. Diese sind in der Regel etwas abseits des Ortes gelegen und bieten viel Privatsphäre, oft mit Pool und Garten. Für Familien oder Gruppen, die einen ruhigen Urlaub in der Natur suchen, sind diese Unterkünfte eine sehr attraktive Option. Die Preise variieren je nach Größe, Ausstattung und Saison erheblich.

Wer einmal eine Nacht in Capdepera verbracht hat, versteht, warum viele Mallorca-Kenner den Nordosten als die authentischste Ecke der Insel bezeichnen. Wenn die Tagestouristen abgereist sind, gehört der Ort wieder seinen Bewohnern – und den wenigen Gästen, die das Glück hatten, zu bleiben.

Praktische Tipps für den Besuch in Capdepera

Ein paar praktische Hinweise helfen dabei, den Besuch in Capdepera noch angenehmer zu gestalten und typische Fehler zu vermeiden.

Die wichtigsten Tipps im Überblick

  • Festes Schuhwerk einpacken: Die Gassen und der Aufstieg zur Festung sind gepflastert und teils steil – Sandalen oder Flip-Flops sind ungeeignet.
  • Früh oder spät kommen: Die Festung ist am frühen Morgen und am späten Nachmittag deutlich weniger besucht als zur Mittagszeit.
  • Mietwagen buchen: Ohne Auto ist die Region nur eingeschränkt erkundbar. Frühzeitige Buchung spart Geld, besonders in der Hochsaison.
  • Wochenmarkt einplanen: Der Mittwochsmarkt ist ein schönes Erlebnis und bietet lokale Produkte zu günstigen Preisen.
  • Mittelaltermarkt im Kalender notieren: Der Mercat Medieval findet in der Regel am dritten Maiwochenende statt – ein Termin, der sich lohnt.
  • Bargeld mitnehmen: Nicht alle kleinen Cafés und Marktstände akzeptieren Kartenzahlung.
  • Sonnenschutz nicht vergessen: Auf der Festung und an der Küste gibt es wenig Schatten, besonders im Sommer.
  • Parken am Ortsrand: Lieber etwas weiter parken und zu Fuß gehen, als sich durch die engen Gassen zu quälen.
  • Öffnungszeiten prüfen: Die Festung hat je nach Saison unterschiedliche Öffnungszeiten – kurze Vorabrecherche empfehlenswert.
  • Coves d'Artà kombinieren: Die Tropfsteinhöhlen liegen auf dem Weg nach Canyamel und lassen sich gut mit einem Strandbesuch verbinden.

Häufige Fehler vermeiden

Viele Besucher unterschätzen die Entfernungen im Nordosten Mallorcas. Die Straßen sind kurvenreich, und was auf der Karte nah aussieht, kann etwas länger dauern als erwartet. Wer mehrere Ausflugsziele an einem Tag kombinieren möchte, sollte realistisch planen und nicht zu viel auf einmal vornehmen. Außerdem sollte man bedenken, dass in der Hochsaison die Parkplätze an den Stränden wie Cala Agulla und Cala Mesquida früh belegt sein können – ein früher Start ist ratsam.

Ein weiterer häufiger Fehler: Capdepera nur als kurzen Zwischenstopp auf dem Weg zu einem anderen Ziel zu behandeln. Der Ort verdient mehr als eine Stunde – wer sich die Zeit nimmt, die Gassen zu erkunden, in einem Café zu sitzen und den Sonnenuntergang von der Festung aus zu beobachten, wird mit einem der schönsten Mallorca-Momente belohnt.

Für wen eignet sich Capdepera – und für wen nicht?

Capdepera ist nicht für jeden Urlaubstyp gleich gut geeignet. Es ist kein Ort für All-inclusive-Tourismus, keine Partymeile und kein Strandresort. Wer aber bestimmte Reisestile bevorzugt, wird hier genau das finden, was er sucht.

Ideal für...

  • Kulturinteressierte, die mittelalterliche Geschichte hautnah erleben möchten
  • Paare, die einen romantischen und ruhigen Urlaub abseits der Touristenmassen suchen
  • Familien mit Kindern, die Geschichte spielerisch erleben wollen (Burg, Mittelaltermarkt)
  • Wanderer und Naturliebhaber, die die Küste und die Hügel erkunden möchten
  • Reisende, die das authentische mallorquinische Alltagsleben kennenlernen möchten
  • Golfspieler, die einen der schönsten Plätze im Nordosten nutzen möchten
  • Fotografen, die nach eindrucksvollen Motiven suchen (Festung, Leuchtturm, Buchten)

Weniger geeignet für...

  • Reisende, die direkten Strandzugang vom Hotel aus suchen
  • Urlauber, die ein breites Nachtleben- und Unterhaltungsangebot erwarten
  • Besucher mit eingeschränkter Mobilität (steile Gassen, gepflasterte Wege)
  • Reisende ohne Mietwagen, die die gesamte Region erkunden möchten

Insgesamt ist Capdepera ein Ort, der am meisten denjenigen gibt, die bereit sind, sich auf sein ruhiges Tempo einzulassen. Wer Mallorca nicht nur als Strandurlaub, sondern als kulturelle und landschaftliche Entdeckungsreise begreift, wird in Capdepera eine der schönsten Ecken der gesamten Insel finden.

Häufige Fragen

Was ist die Hauptattraktion in Capdepera auf Mallorca? +

Die Hauptattraktion ist das Castell de Capdepera, eine der besterhaltenen mittelalterlichen Festungsanlagen der gesamten Insel. Die Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde nach einem Dekret von König Jaume II. aus dem Jahr 1300 zum Schutz vor Piraten errichtet. Innerhalb der Mauern befindet sich die gotische Kapelle Mare de Déu de l'Esperança. Von der Festung aus hat man bei klarem Wetter einen Panoramablick bis nach Menorca.

Wann findet der Mittelaltermarkt in Capdepera statt? +

Der Mercat Medieval, der Mittelaltermarkt von Capdepera, findet in der Regel am dritten Maiwochenende statt. Er gilt als einer der stimmungsvollsten Termine im gesamten Inselkalender. Während des Marktes verwandelt sich der Ort in eine mittelalterliche Kulisse mit Ritterturnieren, Falknereivorführungen, Handwerkern und Händlern. Die Festungsanlage bildet dabei die perfekte historische Bühne für das Ereignis.

Lohnt sich ein Besuch in Capdepera? +

Ja, Capdepera lohnt sich definitiv – besonders für Reisende, die das authentische Mallorca abseits der großen Touristenzentren suchen. Die mittelalterliche Festung, die engen Gassen, der Ausblick bis nach Menorca und die Nähe zu wunderschönen Naturstränden wie Cala Agulla und Cala Mesquida machen den Ort zu einem der attraktivsten Ziele im Nordosten der Insel. Ein halber bis ganzer Tag reicht für den Ortskern, die Umgebung bietet noch viel mehr.

Wie kommt man von Palma nach Capdepera? +

Die schnellste und bequemste Verbindung von Palma nach Capdepera ist mit dem Mietwagen über die Autobahn Ma-15 in Richtung Manacor und weiter über Artà. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde und zehn Minuten. Es gibt auch Busverbindungen des öffentlichen Anbieters TIB, aber die Frequenz ist eingeschränkt. Für eine umfassende Erkundung der Region ist ein Mietwagen klar empfehlenswert.

Welche Strände gibt es in der Nähe von Capdepera? +

In der Nähe von Capdepera befinden sich mehrere schöne Buchten. Cala Agulla (ca. 5 km) ist ein breiter Sandstrand im Naturschutzgebiet, ideal für Familien. Cala Mesquida (ca. 7 km) ist wilder und ursprünglicher, beliebt bei Surfern. Canyamel (ca. 8 km) bietet einen ruhigen Strand nahe den Coves d'Artà. Das benachbarte Cala Ratjada (ca. 3 km) hat mehrere Stadtstrände und einen aktiven Fischerhafen.

Wann ist der Wochenmarkt in Capdepera? +

Der Wochenmarkt in Capdepera findet jeden Mittwoch statt. Er ist überschaubar, aber authentisch und bietet frische lokale Produkte, Obst und Gemüse, Textilien und Kunsthandwerk. Im Vergleich zu den großen Touristenmärkten anderer Orte auf der Insel ist der Markt in Capdepera deutlich bodenständiger und von Einheimischen geprägt – ein schöner Einblick in den mallorquinischen Alltag.

Was bedeutet der Name Capdepera? +

Der Name Capdepera leitet sich vom lateinischen Caput Petrae ab, was übersetzt so viel bedeutet wie Felskap oder Felskopf. Dieser Name ist sehr treffend, denn der Ort liegt tatsächlich auf einem markanten Felsrücken, dem Puig de Capdepera, der die umliegende Landschaft überragt. Die Festungsanlage auf dem Gipfel verstärkt diesen imposanten Eindruck noch zusätzlich.

Wie weit ist Capdepera von Cala Ratjada entfernt? +

Capdepera und Cala Ratjada liegen nur etwa drei Kilometer voneinander entfernt. Die Fahrt mit dem Auto dauert in der Regel nicht mehr als fünf Minuten. Beide Orte gehören zur selben Gemeinde und ergänzen sich gut: Capdepera bietet Geschichte und Ruhe, Cala Ratjada Hafen, Strände und eine größere Auswahl an Restaurants und Unterkünften. Zwischen beiden Orten kann man auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad wechseln.

Lage von Capdepera

Sehenswürdigkeiten in Capdepera

Castell de Capdepera

Große Festungsanlage mit Panoramablick.

Essen in Capdepera

Mehr Restaurants →

Lokale im Ortskern

Mallorquinisch

Traditionelle Küche.

Aktivitäten in Capdepera

Alle Aktivitäten →

Burgbesichtigung

Festung und Wehrgang erkunden.

Mittelaltermarkt

Großes Fest im Sommer.

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